26. Münsterer Tagung

Hunderttausende Menschen wurden in der Schweiz bis in die 1980er-Jahre Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Sie wurden in Anstalten versorgt oder als billige Arbeitskräfte auf Bauernhöfen verdingt. Zwar arbeitete die Wissenschaft in den letzten Jahren dieses dunkle Geschichtskapitel auf. Auch entschuldigten sich Kantonsregierungen und der Bundesrat öffentlich bei den Betroffenen. Doch die Wunden der Fremdplatzierungen verursachen bei vielen Betroffenen weiterhin Schmerzen.